Piratenlager für die Schützen-Minis

Am ersten Wochenende nach Schulbeginn trafen sich unsere jüngsten Schützenmitglieder auf dem Vereinsgelände, welches sehr rasch in ein "Piratennest" verwandelt wurde.

Am Eingang wurde die selbstbemalte Piratenflagge mit Totenkopf und gekreuzten Schwertern gehisst und ab sofort hatten die kleinen Piraten das Gelände in ihrer Gewalt. Kapitän Thomas Müller baute unter tatkräftiger Mithilfe der Kinder ein großes Piratenschiff mit vier Sitzbänken, einem hohen Mast, einem Steuerrad und einem Anker. Die Kinder sägten, hämmerten und schraubten eifrig und waren sehr stolz, als sie ihr rollendes Piratenschiff zum ersten Mal bestiegen. Nun fehlte nur noch ein großes Segel. Dieses wurde natürlich auch in Eigenarbeit bemalt und mit den Namen aller anwesenden Schützen-Minis beschriftet.

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Inzwischen hatte "Piraten-Mama" Elke für das leibliche Wohl der ganzen Mannschaft gesorgt und tischte Spaghetti Bolognese auf. Mit Heißhunger verschlangen die Piraten ihre Mahlzeit.

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Frisch gestärkt ging es dann an das Bemalen der Piraten-T-Shirts und der Säbel, die in kleinen Zweikämpfen getestet wurden. Schließlich wurden noch alle mit einem Piratenkopftuch und einer Schärpe sowie einer selbstgebastelten Augenklappe ausgestattet. An der Schminkstation erhielten die Piraten den letzten Schliff: Die Piratenbräute Ruth und Britta schminkten blutige Narben, Stoppelbärte, Totenköpfe etc. auf die Gesichter der kleinen Piraten.

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Nun konnte die ganze Crew an Bord gehen und mit der "Kuniberta" über das Schützengelände "segeln". Das Schiff drehte noch bis zum Einbruch der Dunkelheit seine Runden. Lediglich zur Einnahme von leckerem Gegrillten wurde an der grünen Insel geankert.

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"Erster Steuermann" Siegfried Kuhl und seine "Wilde Wilma" hatten für den Abschluss des Piratenlagers eine tolle Schatzsuche vorbereitet. Mit Taschenlampen und Schwertern bewaffnet machten sich die kleinen Piraten auf den Weg und folgten der Spur von Leuchtstäben und Goldtalern bis sie schließlich unter großem Gejohle die von zwei brennenden Fackeln beleuchtete Schatztruhe entdeckten. Alle Schatzsucher erhielten ein Säckchen, gefüllt mit Goldtalern und kleinen Überraschungen. Hundemüde erreichten sie kurz vor Mitternacht wieder ihre "grüne Insel" und stärkten sich noch mit knusprigem Stockbrot bevor sich alle in ihre Kajüten zurückzogen.
Ein ereignisreicher, spannender Tag ging zu Ende.

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Text: Gaby Marx

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