Am Christi Himmelfahrtstag findet seit dem 19. Jahrhundert der traditionelle Gymnicher Ritt zu Pferd und zu Fuß statt. Auch der bereits traditionelle Jahrmarkt mit aufgebauter Kirmes gehören zum Gymnicher Ritt dazu.

Doch in diesem Jahr ist alles anders. Der Gymnicher Ritt konnte durch die COVID-19 Situation nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Doch die Tradition soll weiterleben und so fand der Gymnicher Ritt in einer abgeänderten und deutlich kleineren Version statt.

 

20 Pferde durften insgesamt an der kleinen kirchlichen Prozession teilnehmen, davon sieben Pferde der St. Sebastianus Bruderschaft, sieben Pferde der Kunibertus Schützen und sechs Pferde der Kirche. Auch einige Pilger machten sich in Kleingruppen auf den Weg, um die Tradition weiterleben zu lassen. Um acht Uhr wurde die Schlosstandarte sowie das Kreuzpartikel durch Schlossherr Gerd Overlack und unserem Bürgermeister Herr Erner an die beiden Präsidenten Thomas Müller und Jakob Flohr übergeben. Im Anschluss ritt die Prozession um die Felder von Gymnich und kam gegen zehn Uhr am Kreuz auf der Vorpforte an, wo Herr Pastor Pikos den Schlusssegen sprach sowie alle Reiter und Pferde segnete. Von dort aus ging es für die Pferde zurück in ihre Heimat.

Um elf Uhr fand auf dem Vorplatz der Kirche eine Messe für alle Gymnicher statt zum Andenken an Ritter Arnold von Gymnich und seine Geschichte zum Gymnicher Ritt.

Auch wenn alles anders war als in den letzten Jahren sind wir froh, dass die Prozession letztendlich durchgeführt werden konnte und wir die langjährige Tradition weiterführen konnten.

Ein Dankschön geht an unseren Hauptmann Jürgen Schorn, der zusammen mit seinen Offizieren die Prozession auf Pferden begleitet hat.